Entstehung der AGV
Bereits im Jahr 1926 schlossen sich die katholischen Studentenverbände zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um gemeinsame Interessen nach innen und außen effizienter zu vertreten. Nach der Selbstauflösung bzw. dem Verbot als staatsfeindliche Organisationen im Dritten Reich war nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 mit der Gründung der Katholischen Deutschen Studenten-Einigung (KDSE) der Versuch unternommen worden, der gesamten katholischen deutschen Studentenschaft eine neue Struktur zu geben. Damit sollte die Pastoral an den Hochschulen gefördert und die gesellschaftliche Stellung der katholischen Studierenden gestärkt werden. Die Zusammenarbeit funktionierte bis Ende der sechziger Jahre, als die Studentenbewegung auch ihre Auswirkungen auf die Hochschulgemeinden hatte. 1969 kam es zur Trennung der Verbände von der KDSE und sie schlossen sich am 13. November 1969 wieder zur Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AkStV) zusammen. Im März 1973 beschloss die Deutsche Bischofskonferenz schließlich eine Neuordnung der Präsenz der Kirche im Hochschulbereich. Es wurde eine „Arbeitsstelle für pastorale Arbeit im Hochschulbereich“ eingerichtet; ferner wurde je eine Arbeitsgemeinschaft für die Gemeinden und die Verbände vorgeschlagen. Die Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden (AGG) wurde am 1. Dezember 1973 gegründet. Die Verbände folgten am 18. Juli 1974, indem sich die AkStV in anderer Form neu konstituierte, mit dem Kürzel „AGV“, um damit die Arbeitsgemeinschaft der Verbände als zweite Säule neben der AGG deutlich zu machen.
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