Katholische Verbände wählten neuen Bundesvorstand

18. Dezember 2017

Johannes Winkel ist der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) e.V. Im Rahmen der jährlichen Klausurtagung in Feldberg bei Freiburg erhielt der Promotionsstudent der Rechtswissenschaft von den Vertretern der Bundesvorstände der Mitgliedsverbände ein einstimmiges Votum.
Damit folgt der 26-jährige Kreuztaler dem bisherigen Vorsitzenden Moritz Findeisen aus Freiburg nach, der nach zweijähriger Amtszeit nicht erneut kandidierte. „Moritz Findeisen hat in den vergangenen Jahren vieles bewegt und die AGV inhaltlich sowie organisatorisch weiterentwickelt“ würdigte Winkel seinen Vorgänger und erinnerte unter anderem an das in Findeisens Amtszeit veröffentlichte Standpunktpapier zum Thema der Flüchtlingspolitik, das unter anderem mit dem ehemaligen Rainer Maria Kardinal Woelki, Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und Ministerpräsident Armin Laschet diskutiert werden konnte. Im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt wurde Alexander Drees aus Münster, der ebenfalls Promotionsstudent der Rechtswissenschaft ist. Den Vorstand komplettiert Kevin Gerdes als stellvertretender Vorsitzender. Für die kommenden zwei Jahre wünscht sich Winkel, „dass die AGV politischer und damit einflussreicher wird“.
 

Über die AGV

Seit 1969 ist die Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände e.V. der größte Zusammenschluss katholischer Studentinnen und Studenten in Deutschland. Die AGV setzt sich derzeit aus den fünf katholischen Studentenverbänden CV, KV, UV, RKDB und TCV zusammen. Ihre Kernaufgabe ist es, die Belange katholischer Studentinnen und Studenten zu diskutieren und zu bündeln, um sie anschließend öffentlich – in der Politik, in der Kirche und an den Hochschulen – artikulieren zu können. Dazu ist sie in verschiedenen Gremien vertreten, ist ein eingetragener Interessenverband beim Deutschen Bundestag und führt im Rahmen der AGV-Dialogprogramme regelmäßig Gespräche mit Spitzenvertretern aus Politik, Kirche, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Das nächste Dialogramm findet im März 2018 in Rom statt.

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